Nutzlose RSS Feeds

by capo on April 21, 2010

RSS ist eine gute sache! Seit ich meinen Google Reader account befüllt habe bin ich nochmehr ins Web2.0 eingebunden. Doch muss ein RSS Fees auch vernünftig eingerichtet sein.
Zum einen nutze ich den Google Reader zum anderen einen Mobile client auf meinem iPhone um sie Feeds zu lesen. Dabei sind mir folgende “arten” von Feeds untergekommen.
Apfelblog 0%
Inside IT 100%
20 minuten 80%
android 60%

RSS ist eine gute Sache! Seit ich meinen Google Reader Account befüllt habe, bin ich nochmehr ins Web2.0 eingebunden. Doch muss ein RSS Feed auch vernünftig eingerichtet sein. Zum einen nutze ich den Google Reader, zum anderen einen Mobileclient auf meinem iPhone, um die Feeds zu lesen. Dabei sind mir verschiedene “Arten” von Feeds untergekommen.

Nur den Titel.
Da kann man es auch gleich sein lassen.
http://www.inside-it.ch
inisdeit_n

Kleiner Anrisstext mit nicht funktionierendem “mehr” Link.
Bringt ja überhaupt nix!
http://www.website-marketing.ch
website_marketing_n

Kleiner Anrisstext.
Bringt die Leser auf die Seite, ist aber ohne Netzverbindung nutzlos.
http://www.20min.ch
20minuten_n

Anrisstext mit Werbung.
Gleich wie oben, unterwegs ohne Netz, nutzlos.
http://androinica.com
google_android_blog_n

Voller Text mit dezenter Werbung.
Die Werbung stört mich nicht, Werbung ist normal bei einer Commerical orientierter Seite.
http://www.neuerdings.com
neuerdings_n

Voller Beitrag ohne Werbung.
So wie es sein soll!
http://www.apfelblog.ch
Apfelblog_n

Die “Überall Online” Welt wäre schon schön, nur leider funktioniert das nicht immer. Daher lade ich mir per RSS jeweils alles runter, inkl. Bilder. Das “analoge” 20Minuten jeden morgen brauche ich eigentlich nur, da ich nicht überall im Zug eine Internetverbindung habe.

Ich hoffe einfach, dass sich jemand diesen Blogbeitrag zu Herzen nimmt und etwas an seinem RSS Feed ändert.
Wichtig: Die Links oben sind aus meinem Reader und zufällig aufgefallen. Keine Werbung oder sonst was.

{ 7 comments… read them below or add one }

Philipp Küng April 21, 2010 um 09:07

Endlich sagt das mal jemand. Genial.
Das mit kleinen Teaser RSS Nachrichten im Reader nervt wirklich, dafür gäbe es doch Twitter. Ausserdem bezweifle ich das Beiträge die nur aus Titel bestehen wirklich Traffic für den Urheber erzeugen.

BloggingTom April 21, 2010 um 09:47

Das Problem für kommerzielle Seiten wie beispielsweise inside-it.ch besteht aber auch darin, dass diese sich nicht etwa über eine gedruckte Zeitung quersubventionieren können und deshalb darauf angewiesen sind, die Leser auf die Webseite zu holen. Man darf da nicht vergessen, dass mehr als 5 Stellen rein nur mit Online-Werbung finanziert werden.

Dass das nicht das Ei des Kolumbus ist, ist mir natürlich auch klar. Im reinen Newsletter gibts zumindest zu den grossen Artikeln noch ein kleiner Teaser. Vielleicht wäre es überdenkenswert, diese auch im RSS-Feed mitzuliefern.

Andere Vorschläge?

Und damit mir hier keiner schräg kommt gleich noch ein Disclosure: inside-it.ch ist einer meiner Brötchengeber…

roli April 21, 2010 um 09:51

naja ich bin eigentlicher deiner meinung. aber leider wollen einige betreiber das man unbedingt ihre mit werbung zugepflastertet webseite besucht. wobei ich die meisten dieser betreiber aus dem feedreader verbannt habe, so lese ich inside-it schon lange nicht mehr.

Christoph Hugenschmidt April 21, 2010 um 10:03

Merci für die Kritik und die Kommentare.
Unsere RSS-Feeds dienen auch dazu, dass “befreundete” Sites unsere Titel einbauen können. Nur die Titel – of course, da wir ja vom Traffic auf unseren Seiten leben.
Wollten wir die ganzen Stories in die RSS-Feeds einbauen, müssten wir also zusätzliche machen und in diese Werbung einbauen. Frage: Sollen wir das tun?

capo April 21, 2010 um 11:05

@Tom
Das Werbung sein muss ist mir klar. Aber ich denke das neuerdings (gibt viele andere beispiele) es gezeigt haben, wie man Werbung im RSS plazieren kann.

@Christoph
Die RSS möglichkeiten sind riesig. Da sollte ein zweiter Feed mit nur Titeln für die “befreundeten” Sites kein Problem sein zu programmieren.

BloggingTom April 21, 2010 um 11:15

Ich kann man an (noch nicht lange zurückliegende) Zeiten erinnern, als es regelrechte Aufschreie gab, wenn man über Werbung in RSS-Feeds sprach. Aber das scheint sich heute offenbar grundlegend geändert zu haben ;-)

Martin April 21, 2010 um 20:38

@BloggingTom:

Das Problem für kommerzielle Seiten wie beispielsweise inside-it.ch besteht aber auch darin, dass diese sich nicht etwa über eine gedruckte Zeitung quersubventionieren können und deshalb darauf angewiesen sind, die Leser auf die Webseite zu holen. Man darf da nicht vergessen, dass mehr als 5 Stellen rein nur mit Online-Werbung finanziert werden.

Websites mit gekürzten RSS-Feeds besuche ich nicht öfters, im Gegenteil … solche RSS-Feeds frustrieren mich nämlich – insbesondere, wenn ich einen Text offline lesen möchte oder ein mobiles Gerät verwende, auf dem purer Text viel komfortabler zu lesen ist als eine vollständige Website.

Ich kann man an (noch nicht lange zurückliegende) Zeiten erinnern, als es regelrechte Aufschreie gab, wenn man über Werbung in RSS-Feeds sprach. Aber das scheint sich heute offenbar grundlegend geändert zu haben ;-)

Werbung per se wird im Allgemeinen akzeptiert, bestimmte Werbeformen hingegen sind problematisch – wir wissen vermutlich alle, was gemeint ist.

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