Google Wave ist was ich als E-Mail 2.0 bezeichnen würde.
Ein Zusammenzug von allen Messages, aus dem Internet, die mich betreffen.
Eine Instant Messenge wie MSN, ICQ, usw.
Eine E-Mail
Ein Tweet
Ein Blogpost
Das alles wir zu einer Wave!
Schauen wir uns die oben genannten Messages an.
Instant Messages (IM)
IM’s haben die Charakteristika von, “schnell was schicken”.
Beispiele: “Gehen wir essen?”, “Schau mal den Link”, “Habe das Programm upgedated”,….
Nachteile einer IM:
Dateianhänge sind nicht Optimal
Meisst nur 2 Personen.
Schnell wieder vergessen.
Keine Nachvollziehbarkeit (Ablage)
Keine Rechtschreibeprüfung
E-Mail
E-Mail ist das meist verbreitete Kommunikationsmittel im Internet.
Wenn ich zählen würde, wieviele E-Mails ich schon bekommen habe, mit nur einer Zeile drin!
Da könnte man sagen, schreib doch ne IM. Doch will ich mich um das Mail eventuell erst Morgen kümmern. Also bleibt es im Posteingang liegen.
Eine E-Mail kann schnell unübersichtlich werden, wenn der Verkehr oft hin und her geht. Wenn später dann ein Dritter hinzukommt hat der Mühe zu folgen.
E-Mails können nicht Realtime sein.
Tweet
Twittern ist In!
Doch dashandling wird schnell mühsam, und schon bald ist ein gezieltes Filtern wichtig.
Blogpost
Da schreibt einer, wie nutzlos dies oder das ist. Daraus könnte dann schnell eine Diskussion werden.
RSS für Blogs ist das absolut richtige, nur was ist mit den Comments?
Alles ist eine Wave!
Google hat ihre 2 besten Männer auf Wave angesetzt. Die Gebrüder Jens und Lars Rasmussen. Welche auch schon Google Earth entwickelt haben.
In einer Wave, die ich versende, braucht es keine grossen Kopf und Footerinfos. Eine Kurznachricht kann genauso einen Anhang haben, wie eine lange Business Nachricht.
Weitere Empfänger werden per Drag&Drop wärend einer Konversation hinzugefügt, und sehen was alles bereits geschrieben wurde.
Rechtschreibeprüfung auf hohem Standard ist implementiert. Sätze werden komplett angeschaut um zu sehen, ob sie Sinn machen oder nicht.
Wave als Collaboration Tool
Alles was in der Wave passiert, sieht jeder sofort. In Realtime! Natürlich sind auch Markierungen möglich wie “sonso hat dasndas geändert”
Das Dokument an dem man gerade Arbeitet ist immer up to date.
Multiplatform?
Na klar. Der Waveclient ist ein Browser. Lauffähig mitHTML5. Natürlich auch mit Offline Modus für unterwegs.
IPhone, Android, MacOS, Windows, Linuix. Überall werde ich meine Waves anschauen können.
Kontaktfreudig?
Jep. Anbindungen für aller Art Dienste sind definiert, und können mit kleinstem Programmieraufwand realisiert werden.
Auch Internet Applikationen, die auf Messages basieren, sind schnell und einfach implementiert (z.b Schach)
Jaja, alles bei Google.
Ne! GoogleWave ist eine Server Software die hostbar wird. Jeder kann Waveservices anbieten.
UND! Es ist komplett 100% Opensource und Free to use!
Hier das offizielle Präsentationsvideo. Achtung! 1h 20min
Diesen Zusammenschnitt finde ich super und er zeigt die coolsten Features in 10 Minuten.
Hier noch DER Link:
http://wave.google.com/
Ist Google Wave nutzlos?
Für mich ist klar, dass Google Wave viele Microsoft Serverapplikationen stark in Bedrängnis bringen wird.
Sharepoint, Exchange, werden sich von der Googlepower in acht nehmen müssen. Das sage ich als Googleverweigerer.
Durch die Möglichkeit des Opensource Hostingansatzes wird die Akzeptanz sehr breit sein. Auch bei mir!
Eine klassische + – Wehrung kann ich nicht machen. Google Wave ist noch in der Entwicklung, soll aber schon bald released werden.
Darum gibts ein euphorisches…

Hoppla.. da kommt ja ganz was tolles.. :)
Super post Capo.. :)
muss ich mir doch mal etwas genauer angucken. ich will nen kerbtier wave server!
Klingt spannend, vorallem für so Web 1.75 Leute, wie wir es sind.
100% nutzlos